2016-02-23T11:12:00

Bogenstile

Wie sollen die einzelnen Schützen an den Turnieren mit unterschiedlichen Bogenarten miteinander verglichen werden ?

Gar nicht.

Schützen und Bogenarten werden in verschiedene Kategorien eingeteilt, damit ein Vergleich untereinander möglich ist. Dabei werden je nach Verband leicht unterschiedliche Kriterien angewendet. Der BC Baden ist Mitglied des FAAS (Field Archery Association Switzerland) und damit des IFAA (International Field Archery Association).

Schützen

Die Schützen sind unterteilt in Veteranen (über 55 Jahre), Erwachsene, Junioren (13 -16 Jahre), Schüler und jeweils auch in männlich und weiblich.

Bogen

Alle Bilder: Copyright IFAA (www.ifaa-archery.org)

Die drei Grundarten von Bögen (siehe auch Bogenführer) werden bei Recurve und Compound noch weiter unterschieden anhand der zulässigen Zusatzausrüstung. Dabei geht es nicht nur um Visier oder nicht Visier sondern um viele weitere kleine Details, die ganz genau geregelt sind.

 

Freestyle Unlimited

Erlaubt sind alle vom IFAA - Weltkongress anerkannten Arten von Bogen, Visieren und mechanischen Abschusshilfen.

IFAA

Freestyle limited - Compound

a. Jede Art von Visier ist erlaubt.

b. Mechanische Abschusshilfen (Release) sind nicht erlaubt.

 

IFAA

 

Freestyle limited - Recurve

a. Jede Art von Visier ist erlaubt.

b. Mechanische Abschusshilfen (Release) sind nicht erlaubt.

 

IFAA

 

Barebow - Recurve und Compound

a. Bogen, Pfeile, Sehnen und Zubehör müssen frei sein von Visiereinrichtungen, Markierungen, Flecken oder Verklebungen, welche zum Zielen verwendet werden könnten. Sind solche am Bogen (Bogenfenster / Bogengriffstück) feststellbar, müssen diese mittels Klebeband abgedeckt werden.

b. Eine verstellbare Pfeilauflage kann verwendet werden, um den Abstand zwischen Pfeil und Bogenfenster zu regulieren. Die Pfeilauflage (oder Teile dessen) darf den Pfeil im Bogenfenster nicht überragen.

c. Der Gebrauch von Stabilisatoren ist erlaubt.

d. Es ist nur ein fester Nockpunkt an der Sehne erlaubt, welcher durch einen oder zwei Nockpunktringe markiert sein kann.

e. Keine mechanische Vorrichtung am Bogen ist erlaubt ausser einer nicht verstellbaren Auszugkontrolle und/oder einer Nivelliereinrichtung (z.B. Wasserwaage), beide dürfen nicht über den Pfeildurchmesser hinausragen.

f. Alle Pfeile müssen in Länge, Gewicht, Durchmesser, Befiederung und Nocken übereinstimmen, ungeachtet der Farbe und abnützungsbedingter Unterschiede.

 

IFAA

 

IFAA

 

Bowhunter - Recurve und Compound

a. Bogen, Pfeile, Sehne und Zubehör müssen frei sein von Markierungen, Flecken oder Verklebungen, welche zum Zielen verwendet werden könnten. Sind solche am Bogen (Bogenfenster / Bogengriffstück) feststellbar, müssen diese mittels Klebeband abgedeckt werden.

b. Eine Nivelliereinrichtung (z.B. Wasserwaage) ist nicht erlaubt.

c. Es dürfen keine Vorrichtungen irgendwelcher Art, welche zum Zielen verwendet werden könnten, an der Ausrüstung des Schützen angebracht sein.

d. Ein Klicker ist nicht erlaubt.

e. Ein "Kisser" ist nicht erlaubt.

f. Optische Geräte/Vorrichtungen welche den Schützen helfen die Ausrichtung der Augen und des Ankerpunktes konstant zu halten, sind nicht erlaubt.

g. Es ist nur ein fester Nockpunkt an der Sehne erlaubt, welcher aber durch ein oder zwei Nockpunktringe markiert sein kann.

h. Nur ein fester Ankerpunkt ist erlaubt.

i. Der Schütze muss mit dem Zeigefinger die Pfeilnocke berühren. Er darf die Fingerposition während des Wettbewerbs nicht verändern. Ausgenommen sind Fälle von körperlicher Behinderung, für die spezielle Ausnahmen gemacht werden.

j. Alle Pfeile müssen in Länge, Gewicht, Durchmesser, Befiederung und Nocken übereinstimmen, ungeachtet der Farbe und abnützungsbedingter Unterschiede. ART. IV FAAS/IFAA Reglement 2015 - 2016 (Ausgabe 2), Deutsche Version - Schweiz Vervielfältigung nur mit Einverständnis der Field Archery Association Switzerland ART. IV

k. Zugelassen sind Brush Buttons an der entsprechenden Stelle an der Recurvespitze, Sehnengeräuschdämpfer im Mindestabstand von 12 Zoll (30.5 cm) vom Nockpunkt, sowie ein Bogenköcher, der am Bogen, gegenüber dem Bogenfenster so angebracht ist, dass kein Teil davon im Bogenfenster zu sehen ist.

l. Erlaubt ist zudem ein gerader Stabilisator, der samt Kupplungsvorrichtung, von der Rückseite des Bogens gemessen, nicht länger als 12 Zoll (30.5 cm) ist. Gegabelte Stabilisatoren und Gegengewichte sind nicht zugelassen. Der Gewindeaufsatz am Bogen zählt zur Länge des Stabilisators.

m. Das Bogenauszugsgewicht darf während einer Runde nicht verändert werden.

 

IFAA

 

IFAA

 

Bowhunter Unlimited

a. Erlaubt sind alle vom IFAA - Weltkongress anerkannten Arten von Bogen und mechanischen Abschusshilfen.

b. Erlaubt ist ein Visier mit vier oder fünf festen Bezugspunkten (Pin-Visierung). Visier oder Pin's dürfen während einer Runde nicht verstellt werden.

c. Pin's (Visiernadeln) müssen vom Befestigungspunkt bis zum Visierpunkt geradlinig sein. Sie müssen eher horizontal als vertikal angebracht sein, mit nur einem möglichen Visierpunkt für jede Nadel (Pin) oder jeden Bezugspunkt. Abgedeckte Nadeln (hooded pins) oder Visiere mit Linsen (scope sights) sind nicht erlaubt. Ist eine Nivellierungsausgleichshilfe (z.B. Wasserwage) mit dem Pin-Visier verbunden, muss diese entfernt oder mittels Klebeband abgedeckt werden.

d. Eine mechanische Abschusshilfe ist erlaubt.

e. Es ist entweder ein Kisser oder ein Peep Sight an der Sehne erlaubt, jedoch nicht beides. Keinerlei Vergrösserungseinrichtungen dürfen in der Visierblende integriert oder an ihr angebracht sein.

f. Ein Schutzbügel ist bei Pin-Visieren erlaubt, wenn die oberste Visiernadel von der Unterkante des oberen Teils des Schutzbügels weiter entfernt ist als von der nächsten Visiernadel. Sinngemäss Gleiches gilt für die unterste Visiernadel und den Unterteil des Schutzbügels.

g. Alle anderen Regeln der Bowhunter-Stilart sind anzuwenden.

 

IFAA

 

Bowhunter Limited

a. Es gelten dieselben Regeln wie in der Bowhunter Unlimited Stilart, jedoch ist eine Abschusshilfe (Release) nicht erlaubt.

 

IFAA

 

Longbow

a. Ein ein- oder zweiteiliger Bogen (verbunden im Griff) mit geraden Enden aus beliebigem Material, welcher im aufgespannten Zustand eine fortlaufende einseitig gekrümmte Kurve beschreibt, die wie folgt gemessen wird: Wenn die Sehne des aufgespannten Bogens in eine senkrechte Position gestellt wird, so dass die Sehne eine Vertikale bildet, muss der Winkel zwischen der Horizontalen und der Tangente - an jedem beliebigen Punkt des Wurfarms - mit wachsender Entfernung dieses Punktes vom Bogengriff, stetig abnehmen (Anm.: kein Recurve). Wo Zweifel hinsichtlich der fortlaufenden Kurve der Wurfarme bestehen, soll eine Schnur vom Ende des Griffstückes bis zum Beginn der Endverstärkungen der Wurfarme (wo solche fehlen, bis zu dem Punkt wo die Sehne am Wurfarm befestigt ist) über den Wurfarmrücken des gespannten Bogens gelegt werden. Zwischen Wurfarm und Schnur darf kein Zwischenraum sichtbar sein.

b. Endverstärkungen dürfen nicht dicker als 20 mm sein, gemessen von der Oberfläche des Wurfarmes, und nicht länger als 50 mm, gemessen von der Mitte der Sehnenkerbe in Richtung des Bogengriffs.

c. Der Bogen darf ein Bogenfenster und ein Pfeilbett (arrow shelf) haben. Die Seite des Fensters ist über die ganze Fensterlänge abgeschrägt und muss abgerundet in den oberen Wurfarm übergehen. Der Fensterausschnitt darf nicht über die Bogenmitte hinausgehen. FAAS/IFAA Reglement 2015 - 2016 (Ausgabe 2), Deutsche Version - Schweiz Vervielfältigung nur mit Einverständnis der Field Archery Association Switzerland

d. Die Innenseite des Bogens, der Griff, das Bogenfenster und das Pfeilbett dürfen keine Markierungen und Flecken aufweisen, welche zum Zielen verwendet werden können. Sind solche am Bogen (Bogenfenster / Bogengriffstück) feststellbar, müssen diese mittels Klebeband abgedeckt werden.

e. Zusätze zum Zwecke der Stabilisierung, Nivellierung, Verminderung der Zugstärke, des Zielens und der Auszugkontrolle sind nicht erlaubt.

f. Es ist nur ein (1) Nockpunkt an der Sehne erlaubt, welcher durch ein oder zwei Nockpunktringe markiert sein kann. Werden einrastende Nocken verwendet (z.B. Kugelnocken), ist nur ein (1) dazu passender Nockpunkt erlaubt.

g. Sehnengeräuschdämpfer dürfen nicht näher als 30 cm über oder unter dem Nockpunkt angebracht werden.

h. Die Pfeile müssen aus Holz (Länge: max. 25mm Differenz) sein, befiedert mit Naturfedern, sowie eine gleichartige Befiederung und Spitzen aufweisen; die Farbe ist unerheblich. Der Pfeil darf keine Markierungen oder Flecken aufweisen, die als Zielhilfe dienen können. Die Nocken können aus beliebigem Material bestehen; jedes Spitzengewicht ist möglich.

i. Es ist der mediterrane Abschuss vorgeschrieben. In Fällen von körperlicher Behinderung werden spezielle Ausnahmen gemacht.

j. Sind die vorstehenden Bestimmungen nicht erfüllt, erfolgt die Einteilung in die Stilart Bowhunter Recurve, oder in eine andere Stilart in welcher die Ausrüstung zulässig ist.

 

IFAA

 

 

Copyright / Disclaimer

Die Inhalte auf unserer Webseite werden ohne Garantie auf Vollständigkeit und Richtigkeit zur Verfügung gestellt.
Wer Rechtschreibefehler findet darf sie behalten.

Sämtliche Inhalte, Bilder sowie der Design unterstehen dem Copyright.

Wir möchten ausdrücklich betonen, dass wir keinerlei Einfluss auf die Gestaltung und die Inhalte der gelinkten Seiten haben.
Deshalb distanzieren wir uns hiermit ausdrücklich von allen Inhalten aller gelinkten Seiten auf unseren Webseiten.
Diese Erklärung gilt für alle Seiten auf unserer Homepage.

What's on ?

Die aktuellsten Termine
22. 12. 2017
KEIN TRAINING
Scheibenböcke in Revision
 
23. 12. 2017 - 07. 01. 2018
Weihnachtsferien
Turnhalle geschlossen
 
15. 01. 2018 & 22. 01. 2018
Turnhalle Kappelerhof
Kurs 01/18
 
29. 01. 2018
Turnhalle Kappelerhof
Clubmeisterschaft
 
03. 02. 2018 - 18. 02. 2018
Sportferien
Turnhalle geschlossen
 
_

Strebel

Der Haus- und Hoflieferant
des BC Baden

_

Der BC Baden
ist Mitglied des FAAS

FAAS